DIE SLUMS – FAVELAS VON RIO

Keine Reise nach Rio de Janeiro ist komplett ohne den Besuch eines der Slums. Ja, das ist richtig. Über die Jahre sind die Slums, auch bekannt als Favelas, so bekannt geworden, dass ein Abstecher zu einem von Ihnen immer öfter zum Urlaubsplan von Touristen gehört. Früher waren diese Orte Sperrgebiete, weil sie als gefährlich galten, doch mittlerweile haben sie sich geöffnet und laden Besucher dazu ein, ihre faszinierenden und lebendigen Gemeinden kennenzulernen.

Favela ist der Name für eine Barackensiedlung oder ein Slum in Brasilien, welches sich üblicherweise am Rande größerer Städte befindet. Insbesondere in Sao Paulo und Rio de Janeiro gibt es eine große Anzahl von Favela-Bewohnern. In den meisten Fällen wurden diese Elendsviertel mithilfe gestohlener Materialien am Rande einer Stadt oder auf unbebauten Flächen errichtet. In Rio sind die Favelas bekannt für ihre Musik, obwohl ihre kulturellen Beiträge kaum anerkannt sind. Dennoch würden die meisten Karnevalsumzüge der Gegend ohne die Favelas kaum stattfinden können, da die meisten Samba-Schulen entweder nach einer von ihnen benannt sind oder sogar direkt einer Favela entstammen.

Sie finden Favelas in allen größeren brasilianischen Städten, aber die in Rio de Janeiro sind am deutlichsten sichtbar. Sie entstanden hauptsächlich auf Grund der Expansion der Stadt, in deren Folge die Immobilienpreise so weit stiegen, dass ärmere Familien die Mieten im Zentrum nicht mehr bezahlen konnten. Da jedoch die meisten Jobs in der Innenstadt lagen und es für viele Menschen auch zu teuer wurde, weite Strecken zur Arbeit zu pendeln, wuchsen die Favelas. Um 1900 fingen die Menschen daher an, Hütten auf den Hügeln rings um Rio zu errichten.

Heute hat Rio geschätzte 800 Elendsviertel, die von mehr als 3 Millionen Menschen bewohnt sind. Glücklicherweise hat sich das Leben der Favelados mittlerweile in vielen Bereichen verbessert, sodass die meisten über fließendes Wasser und Strom verfügen. Obwohl der Lebensstandard nach wie vor recht karg ist, gehören auch Flachbildfernseher, Handys und Mobiltelefone zur normalen Ausstattung. Reiche Bewohner haben einen Immobilienmarkt geschaffen, auf dem diejenigen, welche es sich leisten können, in bessere Viertel ziehen und ihre alten Hütten an arme Nachbarn oder Neuankömmlinge verkaufen. Mit der Eröffnung von Herbergen und Bars ist es wahrscheinlich, dass immer mehr Touristen auf der Suche nach Abenteuer diese Favelas besuchen werden.

Wenn man eine Favela besuchen möchte, sollte man unbedingt auf einen seriösen Anbieter zurückgreifen. Wir bieten bereits seit vielen Jahren in einigen Vierteln geführte und sichere Touren an. Es ist zudem nützlich zu wissen, dass einige Agenturen mit Wohltätigkeitsorganisationen kooperieren und einen Teil der Gewinne an soziale Projekte spenden, um die trotz aller Entwicklungen nach wie vor suboptimalen Lebensumstände der Bewohner zu verbessern.
Ein Besuch in den Favelas ist möglicherweise nicht das erste, was sie im Hinterkopf haben, wenn Sie nach Rio kommen. Wenn Sie allerdings einmal ein völlig anderes Umfeld kennenlernen wollen, ist ein Abstecher in eines dieser Viertel ein absolutes Muss. Das Interesse an solchen Touren war niemals größer. weil in den engen Gassen der Favelas eine ganz eigene Welt auf einen wartet. Heutzutage heißen die Bewohner Touristen willkommen und laden sie dazu ein, einen Blick auf die sozioökonomischen Verflechtungen der Slums zu erhaschen, die Rio seit so vielen Jahren umgeben.

Wie bereits erwähnt, ist eine Reise nach Rio erst mit einem Favela-Besuch komplett, da Touristen dort ein vollständigeres und abgerundetes Bild der Stadt bekommen können. Neben einem interessanten Einblick in die ärmsten Viertel Rios bietet sich durch die Hanglage vieler Favelas eine einzigartige Aussicht auf die ganze Stadt und bekannte Attraktionen wie die Christusstatue und den Zuckerhut. Einheimische stellen sogar Souvenirs und Handarbeiten her, die man direkt vor Ort kaufen kann. Durch den Besuch dieser Favelas ist es möglich, den Alltag der Menschen hautnah zu erleben. Auf Ihrer Tour sind Sie vor Kriminellen und Diebstahl sicher, da unsere erfahrenen Fremdenführer die Gegend bestens kennen und die meisten Bewohner den Tourismus in ihren Vierteln gutheißen.

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